Die Pigeons

 

Die Pigeons sind das Feldhockey-Team ehemaliger 1. und 2. Herren Spieler im Tontaubenklub.

Die Pigeons wurden im Sommer 1968 gegründet. Ihre Gründungsmitglieder spielen seit der Knabenzeit zusammen Hockey und Tennis und waren vielfach Hamburger Meister.

Mannschaftsführer / Ansprechpartner: Alexander von Stolzmann

Verwandte Dokumente und Links:

Pigeons im Internet

2013 

Die Pigeons auf dem olympischen Rasen des HTHC.

2009

Am 21. März empfingen die Pigeons den Club zur Vahr zum Saisonauftakt im TTK.
Die Partie verloren die Pigeons mit 3:6.


Pigeons beim HSV
30.1.2009

 

 

Lieber Thomas, liebe Dabblers,

Du kannst Dir vorstellen, dass es uns eine besondere Freude ist, ein herzliches Dankeschön auszusprechen für einen unvergesslichen Fußballabend. Die Münchener Woche ist für unseren HSV erwartungsgemäß erfolgreich verlaufen und nach leichten Anlaufschwierigkeiten gegen die Löwen konnten wir gegen die Bayern das wahre Gesicht der Mannschaft erkennen.

 Der Abend begann standesgemäß mit einem Besuch des Hofbräuhauses Hamburg, wo wir uns bei Haxen und Weißbier kulinarisch auf das Spiel einstimmen konnten. Es folgte die S-Bahnfahrt mit vielen Gleichgesinnten und ein kurzer Fußmarsch in die Arena. Dass wir dann nur wenige Meter vom Spielfeld und vom Tor des Tages entfernt, Zeugen dieses großartigen Erlebnisses werden durften, haben wir Eurer Großzügigkeit und Eurer Idee zu verdanken. Im Bayernblock haben wir zwar, im Gegensatz zu Hugo Stinnes, viele nette bajuwarische Herrschaften kennengelernt (s. Bild), hätten das Spiel aber natürlich viel lieber mit einigen von Euch erlebt. Aber da sich dieser Verlauf des Spiels im Vorfeld abzeichnete, haben wir größtes Verständnis, dass Anreise und Erlebnis zu beschwerlich wären.

Insofern freuen wir uns umso mehr auf das Wiedersehen in genau einem halben Jahr in Krefeld, wo wir bei dem ein oder anderen Bierchen auf das Double des HSV anstoßen und darüber fachsimpeln, wie lange sich Olic mit seiner Position auf der Bank abfindet.

Anbei ein paar Eindrücke des Abends. Habt noch mal ganz, ganz herzlichen Dank für die Einladung und seid mit den Worten unseres Stadionsprechers

gegrüßt:

Hamburg: Eiiiiiiiiins – München: Nuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuul,

Hummel, Hummel – Mors Mors!!!

 


„Wir sind alle Hamburger Jungs…“

Wenn bei einer Ausflugsfahrt der Gedanke aufkommt, dass auf Grund des gerade Erlebten alt Bewährtes verändert werden soll und wenn es sich dabei um den fast historischen Schlachtruf „ Hip Hip Hurra“ handelt, dann muß auf dieser Reise etwas Außergewöhnliches passiert sein.

Ich fange den Erklärungsversuch chronologisch an, um das Geschehene so gut es geht auch selber einordnen zu können:

Bei der Siegerehrung des von den Pigeons im Sommer ausgerichteten HoTeGo bekamen wir von der Essener Mannschaft als Dank einen Gutschein für den Besuch des Fußballbundesligaspiels Bochum : HSV.

Nicht gerade attraktiv von der Spielpaarung und der Stadt her, aber wir fühlten uns verpflichtet dieses Geschenk anzunehmen.

Somit standen wir, nach dem vorverlegten Basarspiel im Schnee am Vortage, um 7:00 Uhr in völliger Dunkelheit vor einem Kleinbus, den Alexander im passenden Blau und mit Winterreifen für uns insgesamt 9 Wackeren angemietet hatte auf dem Klubparkplatz.

Bis zum ersten Stopp kann ich nicht viel erinnern, außer dass ich mit meinem Kopf an der kalten Scheibe angelehnt versuchte, eine Mütze voll Schlaf zu bekommen.

Es muß aber noch vor 9:00 Uhr gewesen sein, als schon das Hockey-Nationalgetränk Nr. 1, deren Zutaten liebevoll in einer Kühlbox mit vorweihnachtlichem Obst deponiert, angemischt wurde. Auch durch das Auflegen von Lotto King Karl hob sich fast schlagartig die Stimmung bis dann per Navi der erste kulturelle Höhepunkt, die „Villa Hügel“ angepeilt wurde, welche auf Grund des Namens besonders von der letzten Reihe zu „Frotzeleien“ Anlass gab.

Auf einem in einer Parkanlage gelegenen Parkplatz wurden wir von unseren Hockeyfreunden, die später eintrafen als wir, herzlich mit Glühwein und Gebäck in der doch recht nassen Kälte des letzten Novembersonntags empfangen, um dann in eine höchst interessante Führung durch die ausgelagerte Folkwang-Sammlung als Wegbereiter der Moderne überzugehen.

Hier kam es zu Bilderbesprechungen wie:“ Na, dann würde Alles hängen“

„Ja, so könnte man es auch umschreiben. Ich würde sagen, die Dame verlöre an Kontur“

Auch ist der stumme Alarm zu erwähnen, der durch ein lässiges Aufstützen auf den Sockel einer Büste mit dem treffenden Namen „ Erotika“  (wo auch immer) ausgelöst wurde.

Durch die Kunst angeregt lenkte uns Chris, der Mannschaftsführer unserer Gastgeber zu einem warmen Stall, der so gut zu dem 1. Advent passte.

Nach dem Genuss von teilweise mehreren Portionen Grünkohl und der Übergabe unserer Präsente ging es unter der Hintergrundmusik von „Uns Loddo“ gerade noch rechtzeitig ins Stadium zu Bochum. Hierbei blieb nicht der Klassiker:“ Hamburg meine Perle“, sondern das „Hamburger Jungs„ in unsere durch Kultur und anderen Eindrücken hochstilisierten Gedanken hängen.

Das Fußballspiel ist trotz der schleichenden Kälte schnell erzählt:

1:1 gegen den Vorletzten, wobei der HSV noch Glück gehabt hat.

Nun dachten wir sicher alle: „Jetzt aber ab nach Hause“ Aber daraus wurde so schnell nichts, denn im Parkhaus gab es einen Vollstillstand über etliche gefühlte Stunden, welcher jedoch zur Verbrüderung von unterschiedlichsten Fan- und Volksgruppen genutzt wurde. Auch hier kam die unserem Mannschaftsbus eigene Musikanlage beschallend zum Einsatz.

Außerdem hatte uns der liebe Chris noch einen abgerissenen Zettel mit einem Geheimtipp zugespielt, zu dem wir vor unserer endgültigen Abfahrt kommen sollten. Es wurde etwas von professionell gemunkelt, was er auch war, der „Profi-Grill“ in einem in die Jahre gekommenen Industriegebiet namens Wattenscheid.

 

Hier in dieser Imbissbude sollte nun das Highlight als Ausdruck unserer Harmonie zwischen Alt und Jüngeren zwischen Essenern und Hamburgern sowie dem Rest der Welt erfolgen.

Nachdem wir etwas verspätet den Raum geentert und die 3 Damen vom Grill etwas ins Schwitzen gebracht hatten, versuchten sich weitere HSV Fans in die ca. 10 qm zu drängen.

Und hierbei kam es spontan zum kraftvollen Anstimmen des Schlachtrufes: „Hamburger Jungs, Hamburger Jungs, wir sind alle Hamburger Jungs! „bei dem sogar die Essener mit Überzeugung einstimmen mussten. Ein wunderbares Gefühl der Verbundenheit, trotz der schrägen Balken und der herunterrutschenden Perspektiven, welche schon bei der Kulturführung hervorgehoben worden waren.

Doch irgendwann musste Abschied genommen werden und so stiegen wir beschwingt wieder in unseren blauen Bus und wurden von Fortuna begleitet und Jarolim von Stolzmann gelenkt, zurück nach Hamburg gebracht.

Von der Rückfahrt weiß ich erneut nicht viel zu berichten, außer das ich wohl wieder am kalten Seitenfenster gelehnt haben muß und dabei von stillen Alarmen, verlorenen Konturen und unserem neuen Schlachtruf geträumt habe.

Selbst beim Ausstieg aus dem Bus am Montagmorgen um 1:30 wurde dieser angestimmt,

zwar deutlich leiser und mit ein bisschen Wehmut im Timbre, aber trotzdem ein Refrain der unter den Pigeons wohl bestand haben wird.

Geschrieben von einem Hamburger Jung

 

 

Pigeons Kegelcup 2006

Beim Pigeons Kegelcup 2006 hatten alle 17 Teilnehmer viel Spaß. Auf der historischen Bahn im Niemann´s Gasthof wurde großer Kegelsport geboten. Hubertus von Stolzmann konnte am Ende den von Pucky Marks gestifteten Pokal mit nach Hause nehmen.